Aktuelles

Für das Recht auf E-Books in Bibliotheken

Wir als Öffentliche Bibliothek würden unseren LeserInnen schon lange gerne E-Books zur Verfügung stellen. Die Sache hat allerdings gleich mehrere Haken.

Auf diese weist auch der Bibliotheksverband Österreich hin (siehe Website). Er setzt sich auf nationaler und europäischer Ebene dafür ein, dass auch Bibliotheken bald E-Books umfassend anbieten können.

Woran es derzeit noch scheitert und was dagegen getan werden kann, steht in der Presseaussendung, des BVÖ, die ich hier einfüge:

Gerade in einer Zeit, in der technologische Fortschritte den Zugang zum Reichtum an menschlichem Wissen erleichtern sollten, werden Bibliotheken am Kauf und Verleih von E-Books gehindert. Das beschneidet sie in ihren Möglichkeiten, den fast 100 Millionen Bibliotheksnutzerinnen und Nutzern in Europa freien Zugang zu Informationen zu bieten. Zugleich werden damit wichtige Fragen zu Demokratie, Lernen und Forschung sowie zur effektiven Einbindung aller Bürgerinnen und Bürger in die Wissensgesellschaft aufgeworfen.

Daher fordern 65.000 Bibliotheken und ihre 100 Millionen Nutzer und Nutzerinnen die EU auf, ein präzises, aktualisiertes Urheberrecht zu entwickeln, das Bibliotheken ermöglicht, ihre Kernaufgaben auch im 21. Jahrhundert zu erfüllen: allen Bürgerinnen und Bürgern der EU Zugang zum Reichtum an menschlichem Wissen zu bieten, egal ob in der Bibliothek, außerhalb oder online.

Konkret wollen wir:

  • unseren Bibliotheksnutzerinnen und Nutzern die neuesten E-Books, so wie die neuesten gedruckten Bücher, anbieten;
  • E-Books zu fairen Preisen und angemessenen Konditionen erwerben;
  • dass alle Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Einkommen oder anderen Kriterien – vom ungehinderten Zugang zu E-Books in Bibliotheken profitieren;
  • dass Autorinnen und Autoren eine faire Vergütung für das Ausleihen ihrer E-Books erhalten.

Wir brauchen einen europäischen Urheberrechtsrahmen, der diese Zwecke erfüllt und es Bibliotheken ermöglicht, E-Books zu erwerben und zu verleihen. Daher fordern wir von der EU-Kommission ein präzises Urheberrecht, das den Bibliotheken
erlaubt, E-Books zu erwerben, zu verleihen und dafür den Autorinnen/Autoren und
Rechteinhaberinnen/Rechteinhabern eine angemessene Vergütung zu erstatten.

Wir rufen daher alle Regierungen der europäischen Staaten auf, den ungehinderten
Zugang zu Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten und das Recht, elektronisch zu lesen, über die Bibliotheken sicherzustellen. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger Europas auf, dieses Recht zu verteidigen!

Bitte unterschreiben Sie unter

http://eread.bvoe.at

Neue Bücher österreichischer Autoren in der Bib

Kürzlich schlenderten wir wieder einmal durch eine Innsbrucker Buchhandlung. Und bei dieser Gelegenheit haben wir ein paar Bücher österreichischer Autoren und Autorinnen mitgenommen. Konkret handelt es sich um folgende Bücher:

  • Joseph Zoderer: Mein Bruder schiebt sein End auf: Joseph Zoderer zeichnet das Buch einer Lebensfreundschaft und einer Bruderliebe. Anhand vierer Männerporträts erzählt er von Vertrautheit und Distanz, der Kraft der Freundschaft und dem reifen Blick des Alters.
  • Erich Hackl: Drei tränenlose Geschichten: Hackl greift die Geschichte des »Lagerfotografen« von Auschwitz, Wilhelm Brasse, auf.
  • Laura Freudenthaler: Der Schädel von Madeleine: Die Autorin erzählt Paargeschichten, von jäher Fremdheit zwischen den Geschlechtern bis hin zum Ausbruch männlicher Zuschreibungen. Sie beschreibt alle Spielarten des Paarseins: von Zärtlichkeit bis Horror.
  • Helmut Schönauer: Der Mitterweg ist ausweglos: Der Innsbrucker Mitterweg als Sinnbild für Tirol, das Land im Westen Österreichs, und seine Bewohner.
  • Herbert Rosendorfer: Martha. Von einem schadhaften Leben: Das vergangene Jahrhundert zeichnete sich durch zahlreiche gesellschaftliche Umbrüche aus. Kriege wechselten sich mit freier Liebe. Nur Martha scheint davon seltsam unberührt.
  • Marlene Streeruwitz: Die Schmerzmacherin: Was wäre eine Welt, in der der das Gewaltmonopol nicht mehr in der Hand des Staates liegt? Marlene Streeruwitz entwirft ein beklemmendes Bild.

Rezension "Die neue Weltliteratur und ihre großen Erzähler"

Heute gibt’s – wie im letzten Video angekündigt – die erste Buchvorstellung per Video. Albert bespricht das Buch »Die neue Weltliteratur und ihre großen Erzähler«, geschrieben von Sigrid Löffler.

Unser erstes Video ist online

Herzlich willkommen bei einer virtuellen Rundtour durch unsere Bibliothek. Unsere Leiterin Inés Pichler erläutert darin, was es in der Bibliothek alles gibt und welche Videos ihr in Zukunft von uns erwarten könnt.

Viel Spaß!

Feiertage im Dezember

Wir haben an den regulären Feiertagen im Dezember/Jänner geschlossen:

SO 8. Dezember 2013
DI 24. Dezember 2013
DO 26. Dezember 2013
DI 31. Dezember 2013
SO 6. Jänner 2014

An allen anderen Tagen (DI, DO, SO) sind wir wie üblich für euch da.