Vergangenen Freitag war es endlich soweit: Die Monteure der Firma Kinderparadies haben unsere neue Lese-, Spiel- und Faulenzecke für Kinder in den Leseraum eingebaut. Um halb neun in der Früh haben sie begonnen, knapp fünf Stunden später konnte die kleine Alma Pichler den Bereich schon testen. Wie man sieht, hat’s ihr gefallen.

Die Spieleecke besteht aus einem umzäunten Bereich, der für unsere kleinen Besucher reserviert ist. Hier können sie nach Herzenslust spielen, in Büchern schmökern oder eines der lustigen Wandspiele ausprobieren. Der gesamte Bereich ist farbenfroh gestaltet und absolut kindersicher.
Neben einer Schaumstoff-gepolsterten Sitzecke gibt es einen Spieletisch mit Sitzquadern, zwei Geschicklichkeits-Wandspiele, viele Riesenlegosteine und eine gepolsterte Ecke. Da macht das Herumtollen Spaß. Für die Eltern steht nach wie vor unsere Kaffeeautomat bereit. Außerdem gibt es eine gemütliche Sitzecke, wo man ein Auge auf den Nachwuchs haben kann.
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns bald besucht und unser Kinderparadies ausprobiert.
Nachdem wir letzte Woche bereits die Romane und Sachbücher einer Inventur unterzogen haben, waren heute die Kinder- und Jugendbücher dran. Diese Inventur war etwas aufwändiger, weil wir
- vorhaben, den Kinder- und Jugendbereich komplett neu zu gestalten. Die Einrichtung soll freundlicher und kindgerechter werden.
- dazu gleich die Kinder- und Jugendbücher neu kategorisiert haben. Sie sind jetzt nach Altersgruppen eingeteilt.
Kinder im Leseraum, Jugendliche im Büchereiraum
Wir planen, die Jugendbücher dorthin zu stellen, wo jetzt die Sachbücher sind. Der jetzige Leseraum soll zu einer reinen Kinderbücherei umfunktioniert werden. Dort wird es eine ganz neue Einrichtung geben. Allerdings wollen wir uns dafür erst mit einem Tischler absprechen.
So, das wär’s heute mit News aus der Bibliothek.
Eigentlich doch etwas, was man in einer Bibliothek sucht: Bücher über Naturerscheinungen, über ferne Länder, über historische Ereignisse oder Tendenzen in der Wirtschaft.
Warum ist unser Sachbuchbestand trotzdem wesentlich weniger gefragt als beispielsweise die Belletristikabteilung?
Dafür gibt es mehrere Gründe:
Erstens ist es unmöglich, in einer Bibliothek mit unserer Größe ein so großes Themenangebot zu bieten, dass jeder Leser sein Interessensgebiet abgedeckt findet.
Zweitens würde es unsere Räumlichkeiten sprengen, die Themenbereiche wirklich ausführlich zu behanden, das heißt, viele verschiedene Bücher zu den jeweiligen Themen zu stellen.
Und drittens verlangen viele Themen Aktualität, beispielsweise die Technik, aber auch die Politik. Und dies wiederum bedeutet: Es müssen regelmäßig Bücher zu diesen Themen gekauft werden, andere entsorgt etc.
Folglich wird der Sachbuchbestand einer kleinen Bibliothek immer flach bleiben: einige Themen mit wenig Angebot in die Tiefe.
Wir wollen das Problem in unserer Bibliothek nun angehen!
Wie gehen davon aus, dass man Literatur zur Bionik, zum Dreißigjährigen Krieg oder zur Musik der Klassik in der öffentlich zugänglichen Universitäts- oder Landesbibliothek sucht. Wir als kleine, regionale Bibliothek müssen ja nicht den Anspruch einer Unibibliothek erfüllen, für jedes Gebiet etwas zu bieten. Wir können uns spezialisieren.
Unsere Idee: Spezialisierung auf Regionales
- regionale Naturerscheinungen – Geschichte der umliegenden Orte – Künstler der Umgebung – Musik in unserem Raum – politische Entwicklungen – etc.
Für Vorschläge, Meinungen, Kritik sind wir immer offen!
Am vergangenen Samstag hat sich das Bibliotheksteam an den ersten Teil der Inventur gemacht. Es wurde der Bestand der Belletristik, der Sachbücher, der Hörbücher sowie der DVDs gesichtet. Und auffällig ist immer wieder, dass es doch einen gewissen Schwund gibt. Pro Jahr scheinen ca. 20 Bücher, 2 CDs und ca. 15 DVDs spurlos zu verschwinden.
Fotos gibt’s in der Galerie .
Wie versprochen hier jetzt ein paar Fotos von unserem Theater-Besuch…