Hier nur eine erste Kurznotiz: Wir haben in letzer Zeit ziemlich ausgemistet. Vor allem alte Sachbücher werden aus unserem Bestand ausscheiden. Momentan liegen die Bücher noch in der Bib am Boden herum. Was genau mit ihnen passiert, werden wir in den nächsten Wochen entscheiden.
Gestern war unser Team in der Tyrolia, um neue Bücher zu kaufen. Diese werden im Laufe der nächsten Woche eintreffen.
In den Ferien lernen? Nicht, wenn’s nicht unbedingt sein muss!
Aber mit den englischen Jugendbüchern aus der Bibliothek macht’s Spaß und ist unterhaltsam! Wir haben Bücher von erster Liebe, Freundschaft, Ferien, spannende Kriminal- oder Fantasiegeschichten gekauft.
Für jeden das Richtige
Für den Start gibt’s ganz dünne Bücher, die absatzweise deutsch, dann wieder englisch geschrieben sind. So verliert man nicht den Faden, wenn man Vokabelschwierigkeiten hat. Andere Bücher liefern schwierigere Vokabeln einfach mit.
Und für Geübtere gibt’s natürlich die neuen Meyer-Bücher »Twilight« und »Breaking dawn«.
Have fun!
Eigentlich doch etwas, was man in einer Bibliothek sucht: Bücher über Naturerscheinungen, über ferne Länder, über historische Ereignisse oder Tendenzen in der Wirtschaft.
Warum ist unser Sachbuchbestand trotzdem wesentlich weniger gefragt als beispielsweise die Belletristikabteilung?
Dafür gibt es mehrere Gründe:
Erstens ist es unmöglich, in einer Bibliothek mit unserer Größe ein so großes Themenangebot zu bieten, dass jeder Leser sein Interessensgebiet abgedeckt findet.
Zweitens würde es unsere Räumlichkeiten sprengen, die Themenbereiche wirklich ausführlich zu behanden, das heißt, viele verschiedene Bücher zu den jeweiligen Themen zu stellen.
Und drittens verlangen viele Themen Aktualität, beispielsweise die Technik, aber auch die Politik. Und dies wiederum bedeutet: Es müssen regelmäßig Bücher zu diesen Themen gekauft werden, andere entsorgt etc.
Folglich wird der Sachbuchbestand einer kleinen Bibliothek immer flach bleiben: einige Themen mit wenig Angebot in die Tiefe.
Wir wollen das Problem in unserer Bibliothek nun angehen!
Wie gehen davon aus, dass man Literatur zur Bionik, zum Dreißigjährigen Krieg oder zur Musik der Klassik in der öffentlich zugänglichen Universitäts- oder Landesbibliothek sucht. Wir als kleine, regionale Bibliothek müssen ja nicht den Anspruch einer Unibibliothek erfüllen, für jedes Gebiet etwas zu bieten. Wir können uns spezialisieren.
Unsere Idee: Spezialisierung auf Regionales
- regionale Naturerscheinungen – Geschichte der umliegenden Orte – Künstler der Umgebung – Musik in unserem Raum – politische Entwicklungen – etc.
Für Vorschläge, Meinungen, Kritik sind wir immer offen!
Da es auch bei Spielfilmen Exemplare gibt, die nicht mehr oft ausgeliehen werden, verabschieden wir uns von einigen Filmen. Diese verkaufen wir in der Bibliothek um günstige 2,—. Wir laden alle ein, bei uns zu stöbern.
Mehr als 1.000 Autoren, über 5.000 Werke und über zwei Jahrtausende Literaturgeschichte… Wo gibt’s denn sowas?
Ganz einfach: Schauen Sie doch einmal beim Projekt Gutenberg vorbei.
Falls Sie noch nicht wissen, was das Projekt Gutenberg eigentlich ist, hier ein kurzer Info-Text, der von der Website des Projektes stammt:
»Das Projekt begann 1994 . Seither sind über 1500 Bücher und ca. 400 Autoren neu hinzugekommen, d.h. jeden Monat erscheinen bei uns über 60 neue Werke.
Veröffentlicht werden im Projekt Gutenberg-DE Werke, deren Copyright abgelaufen ist, d.h., deren Autor (und bei fremdsprachigen Werke auch der Übersetzer) länger als 70 Jahre tot ist. Das Copyright erlischt mit dem Ende des 70. Todesjahres, deshalb werden die Werke 1939 verstorbener Autoren am 1. Januar 2010 frei, u.a. von:
- Siegmund Freud (Das Gesamtwerk liegt vor)
- Maurice Renard (phantastische Romane)
- Joseph Roth (7 Werke fertig, weitere in Vorbereitung)
- Ernst Toller (Autobiographie und Dramen)
- Paul Klee (Gedichte)
- Nataly von Eschstruth (Unterhaltungsromane)«
(Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=14)